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Der Raub der französischen Kriegskasse
Der ahnungslose und ohnehin schon schlecht gelaunte Amtmann hat sich gerade zu Bett begeben, als eine weitere kleine Gruppe von 1.500 Bauern die Stadt stürmt und alle Häuser plündert. Irgendwann wird es den Freudenbergern zu dumm. Diese Rüpel rannten zu 50 Mann in jedem Haus herum, beschmutzten die frisch gefegten Böden, pinkelten neben die Toiletten und schlugen außerdem alles kaputt. Also setzen sie sich zur Wehr und drängen die Angreifer zurück. Gegen Morgen ist der letzte ungebetene Besucher endlich verschwunden.
Der 11. September ist ein Sonntag. Infolgedessen freut sich unser Amtmann, dass er jetzt endlich einmal ausschlafen kann. Doch wieder wird er enttäuscht. Diesmal tauchen die Franzosen auf, um sich für den Diebstahl an den Freudenbergern zu rächen, indem sie den Ort niederbrennen. Da selbst der Amtmann einsieht, dass dies eine ernste Sache ist, sagt er seinen Urlaub in der Karibik ab und hält vor den versammelten Franzosen eine Rede, die diese allerdings nicht kapieren, da sie kein deutsch verstehen und der Amtmann kein französisch spricht.
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